Druckfeder2018-12-13T10:47:03+00:00
Klinkmann Federn Druckfeder

Druckfeder

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Weitere Informationen zur Druckfeder

Eine Druckfeder ist ein Bauteil aus Federstahl, das spiralförmig gewunden ist, und zwar nicht in Form einer Scheibe, sondern in Gestalt eines Zylinders oder Kegels. Der Federstahl kann einen runden oder flachen Durchschnitt zeigen. Man spricht hier von Runddraht und Profildraht. Beide Ausführungen haben ihre speziellen Einsatzzwecke. Die Enden einer Druckfeder können spitz bzw. flach abgeschliffen auslaufen. Der Einsatzbereich bestimmt Größe, Form und Endengestaltung einer Druckfeder. Sie kann die Farbe des Federstahls haben, aber auch farbig (meist pulverbeschichtet) oder feuerverzinkt sein, was beim sichtbaren Einsatz der Feder oft gefordert wird.

Die Druckfeder hat in unbelastetem Zustand eine bestimmte Größe, die sich am Einsatzbereich orientiert. Zug an einem Ende oder beiden Enden verlängert die Feder, Druck verkürzt sie. Werden Zug oder Druck aufgehoben, geht die Feder in ihre ursprüngliche Größe zurück. Durch diese Eigenschaften kann der Raum, den eine Feder in einer Maschine und einem Apparat oder einem anderen Gegenstand benötigt, genau berechnet werden. Deshalb können zum Beispiel Kugelschreiber und unzählige weitere Gegenstände in genormten Größen hergestellt werden. Der spezielle Federstahl sorgt dafür, dass die Druckfeder langlebig und zuverlässig die Federung ausführt.

Kleine Druckfedern findet man z.B. in Druckkugelschreibern, Sprühknöpfen von Spraydosen und in alten Taschenuhren. Gebrauchsgegenstände sind beispielsweise auch aus Federdraht geformte Eierbecher oder Kerzenhalter. Federwaagen mit Druckfeder kommen in der Küche zum Einsatz. Federkernmatratzen sind ebenfalls mit Druckfedern ausgestattet. Auf dem Kinderspielplatz sind Spielgeräte mit diesen Federn zu finden: die Feder- oder Wipptiere, bei denen sich der Sitz in Tierform auf der Feder befindet.

Die enorme Elastizität und Rückstellkraft einer Druckfeder macht sich die Industrie zunutze. Fahrgestelle von Bahnen, Lkw und Pkw werden mit Federn ausgestattet. Sie dienen nicht nur dem Komfort, sondern auch der Sicherheit. Ohne Federung würden Fahrzeuge auf unebenem Untergrund die Bodenhaftung verlieren. Die Sicherheit von Mensch und Material wäre somit nicht mehr gegeben. Die Federung fängt Stöße von unten auf und gibt sie nicht an den Passagierraum bzw. die Ladefläche weiter. Auch die Beladungsgewichte durch Fahrgäste, Gepäck und Fracht fängt die Druckfederung auf und gibt damit dem Fahrzeug Spielraum nach unten. Auch als Ventilfedern kommen Druckfedern im Fahrzeugbau zum Einsatz. In fast allen Maschinen und Apparaten werden Druckfedern eingesetzt, z.B. bei Industriesieben werden große Druckfedern eingesetzt, um die Erregerfrequenz in eine immer gleichmäßige Siebschwingung zu überführen.

Türen in Gebäuden schließen von allein, wenn sie mit Druckfedern ausgerüstet sind. Durch den Druck beim Öffnen der Türen ziehen sich die Federn zusammen. Beim Schließen wird die Kraft der Druckfeder genutzt, um die Tür wieder zu schließen.

Im Brückenbau sorgt Elastizität für Stabilität. Brücken müssen über Jahrzehnte hinweg extremen Belastungen standhalten, die durch Fußgänger- oder Fahrzeugverkehr sowie Witterungseinflüsse entstehen. Federn sind in Brückenkonstruktionen zu finden, um Materialspannungen, mechanische Schwingungen und Vibrationen aufzunehmen. Diese Daten werden von dem Brückenbauer (Bauingenieuren) genau berechnet, danach wird die benötige Druckfeder hergestellt. Diese Federn verhindert das Aufschaukeln von Brücken bei Vibrationen bis hin zu Resonanzen, die durch die fahrenden Autos entstehen oder beispielsweise durch Wind. Das ansteigende Schaukeln wird durch Druckfedern verhindert.